22.09.2017 / komba gewerkschaft nrw

KiBiz-Inforeihe machte Station in Aachen

Konstruktiver Austausch bei Infoveranstaltung in Aachen. © Ortsverband Aachen/Karlheinz Welters
Konstruktiver Austausch bei Infoveranstaltung in Aachen. © Ortsverband Aachen/Karlheinz Welters

Großen Diskussionsbedarf und regen Austausch gab es auch bei der dritten Veranstaltung zum Kinderbildungsgesetz (KiBiz) am 21. September in Aachen.

Sandra van Heemskerk (stellvertretende Landesvorsitzende der komba gewerkschaft nrw) und Inge Förster (Mitglied im Fachbereich Erziehung) tauschten sich mit dem pädagogischen Fachpersonal intensiv über jene Aspekte aus, die in der geplanten Erneuerung des Kinderbildungsgesetzes aus Sicht der Fachkräfte unbedingt berücksichtigt werden müssen.

Die schwierige Personalsituation und die Belastung aufgrund zu großer Gruppen waren dabei Diskussionsschwerpunkte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer forderten, die Situation der Überbelegung dauerhaft zu beheben. „Die derzeitige Personalbemessung ist für eine qualitative Bildungsarbeit einfach nicht genug. Alleine mit ihrem großartigen Engagement und ihrer Motivation halten die Kolleginnen und Kollegen das System derzeit am Laufen. Dieser unbefriedigende Zustand muss sich ändern“, sagt van Heemskerk.

Gesprochen wurde außerdem über flexible Öffnungszeiten, die nur mit klaren Grenzen einhergehen kann. Dazu gehört nach Ansicht der Teilnehmenden unter anderem, dass Kinder nicht länger als neun Stunden täglich Zeit in der Kita verbringen sollen. Anwesende Kinderpflegerinnen und -pfleger plädierten für die grundsätzliche Berücksichtigung ihres Berufsbildes in einer Neuauflage des KiBiz. Darüber hinaus thematisierten die Beteiligten Qualifizierungsmöglichkeiten für Fachkräfte, um auf die gestiegenen Anforderungen reagieren zu können, die Wichtigkeit multiprofessioneller Teams sowie die Problematik des Älterwerdens in ihrem Beruf.

„In Aachen gab es wieder wichtigen Input für unsere Gespräche in den Arbeitsgruppen und mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern“, zieht Sandra van Heemskerk eine positive Bilanz des Abends und zeigt sich zufrieden über den Verlauf der Veranstaltungsreihe.

Die komba gewerkschaft nrw tauschte sich bereits in Mönchengladbach und Bonn mit dem Fachpersonal aus örtlichen Kindertagesstätten und Familienzentren aus.

Auf ihrer letzten Station macht die Inforeihe Halt im Ruhrgebiet:

Beginn ist um 17 Uhr. Weitere Infos über den angegebenen Kontakt vor Ort.

Die komba gewerkschaft nrw beteiligt sich über diese örtlichen Veranstaltungen hinaus aktiv in diversen Gremien und in Gesprächen mit der Politik an den Plänen zur KiBiz-Ausgestaltung.

 

 

 

 


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