04.10.2018 / komba gewerkschaft nrw

komba nrw trifft Kommunalministerin

v.l.n.r.: Andreas Hemsing, Ina Scharrenbach, Sandra van Heemskerk, Uwe Sauerland (Foto: © komba gewerkschaft nrw)
v.l.n.r.: Andreas Hemsing, Ina Scharrenbach, Sandra van Heemskerk, Uwe Sauerland (Foto: © komba gewerkschaft nrw)

Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes setzten am Donnerstag (4. Oktober) den Dialog mit Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) fort. Der Austausch über verschiedene kommunale Fragen stand im Mittelpunkt.

Im Auftrag der komba gewerkschaft nrw führt die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung derzeit ein Forschungsprojekt zur „Sicherheit und Gewaltprävention in Kommunalverwaltungen“ durch. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung fördert das Projekt. Über die laufende Erhebungsphase in sechs Kommunen berichtete Landesvorsitzender Andreas Hemsing. Das Besondere an dieser Studie: Es wird nicht nur die Sicht der Beschäftigten, sondern auch die Perspektive der Kundinnen und Kunden einer Verwaltung beleuchtet. Ergebnisse und Handlungsempfehlungen werden für Anfang 2019 erwartet.

Von Gewalt gegen Beschäftigte ging es in einem weiteren Gesprächsblock hin zur Situation der kommunalen Haushalte. Hierzu appellierte Uwe Sauerland, stellvertretender Vorsitzender, daran, nicht zuletzt das drängende Problem der Altschulden anzugehen. Ministerin Scharrenbach verwies auf bereits laufende Bestrebungen, die Kommunalfinanzen soweit möglich zu ordnen. Konzepte der Landesregierung hierzu sind in Vorbereitung.

Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende, knüpfte in einem weiteren Punkt an ein kürzlich stattgefundenes Treffen mit Gabriela Rosenbaum, Abteilungsleiterin für Gleichstellung im Ministerium, an. Sie thematisierte die örtlich stark unterschiedlichen Umsetzungen des Landesgleichstellungsgesetzes. Zudem verwies sie auf die Notwendigkeit, die Gleichstellung in den Kommunen, vor allem auf Führungsebene, beispielsweise mit Hilfe flexiblerer Arbeitszeitmodelle, stärker zu intensivieren. Die Ministerin unterstrich die generelle Bedeutung der Gleichstellung von Männern und Frauen.

Gegenstand des Austauschs war darüber hinaus die Nachwuchskräftegewinnung. Die Wichtigkeit dieser Thematik wird grundsätzlich von allen Gesprächspartnern geteilt. Vor allem die Nachwuchskräfte in den MINT-Berufszweigen müssten durch Kooperationen mit Technischen Hochschulen im Rahmen von dualen Studienangeboten frühzeitig die Stärken des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber aufgezeigt bekommen, machte Hemsing deutlich.

Da beide Seiten den regelmäßigen Austausch fortführen möchten, sind weitere Treffen geplant.

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