23.05.2018 / komba gewerkschaft nrw

komba-Reportage: Reiseangebot Ü50 - Urlaubsgrüße aus D A CH!

Mit ihren Reisegruppen steuerte Claudia Otto im Laufe der 20 Jahre viele unterschiedliche Reiseziele an. Darunter auch Bremerhaven. © Claudia H. Otto
Mit ihren Reisegruppen steuerte Claudia Otto im Laufe der 20 Jahre viele unterschiedliche Reiseziele an. Darunter auch Bremerhaven. © Claudia H. Otto

46 Reiseangebote in 20 Jahren und noch immer voller Ideen: Claudia Otto aus Düsseldorf organisiert mit großer Leidenschaft die regelmäßigen komba Fahrten für die Zielgruppe 50plus.

Als Mitte der 1990er-Jahre die Idee entstanden ist, Reisen für komba Mitglieder über 50 Jahren anzubieten, hätte Claudia Otto nie gedacht, dass sie auch zwanzig Jahre später noch immer die Planung, Organisation und Begleitung der Fahrten übernimmt. „Aus meinem Engagement im OV Düsseldorf hatte ich bereits erste Erfahrungen mit der Organisation mehrtägiger Ausflüge gesammelt. Als Ralf Eisenhöfer [ehemaliger Landesvorsitzender, Anm. d. Red.] mich dann fragte, ob ich mir vorstellen kann, den Teilnehmerkreis auszuweiten, habe ich eingewilligt“, beschreibt sie die Anfänge. Aus der „Testphase“ wurde ein Selbstläufer.

Reisen im Laufe der Zeit

Die allererste Reise führte sie im Herbst 1997 in die Schweiz an den Vierwaldstätter See. Seit dieser Fahrt liest sich die Reiseroute abwechslungsreich. Südtirol, Bodensee, Rügen, Ostfriesland, Schwarzwald waren nur einige der angesteuerten Regionen. 2013 wurden auch Weihnachtsmarktbesuche ins Programm aufgenommen. „1997 starteten wir mit fast 40 Leuten. Aufgrund des großen Interesses und der hohen Nachfrage haben wir ab Frühjahr 1998 zwei Fahrten pro Jahr angeboten. Das lief lange Zeit auch sehr, sehr gut“, blickt die erfahrene Reiseplanerin zurück.
Ein erster Umbruch kam durch die Veränderungen in der Reiseverkehrsbestimmung. Die Ruhezeiten der Busfahrer wurden neu geregelt. Claudia Otto reagierte. Statt siebentägiger Reisen bot sie künftig weniger Tage an. Eine Strategie, die erst einmal aufging.

Dennoch sanken die Teilnehmerzahlen im Laufe der Zeit oder es kam zu kurzfristigen Absagen, was angesichts von Stornofristen und Planungsaufwand mehr als ärgerlich ist. Eine Entwicklung, die sich Claudia Otto so erklärt: „Einige der treuen Mitreisenden können aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr teilnehmen. Wieder andere sind so aktiv, dass sie zahlreiche Termine haben und die Fahrt nur schwer in ihren Terminkalender integrieren können. Diejenigen, die noch im Berufsleben stehen, schauen natürlich auch, wie viele Urlaubstage sie wie verteilen.“ 2016 mussten die Touren komplett ausfallen. Claudia Otto haderte kurz, ob sie weitermachen soll. Dank des Zuspruchs treuer Mitreisender nahm sie umgehend die Planungen wieder auf.

Die zurückliegenden Fahrten hatten wieder eine größere Resonanz. „Ich finde es klasse, wenn der Bus gut besetzt ist und wir in einer netten Gruppe gemeinsame Erlebnisse teilen“, sagt sie, „solange ich nach wie vor freundliches und positives Feedback bekomme, mache ich das unheimlich gerne noch weitere Jahre.“

Akribisch und flexibel

Die Reiseziele wählt Claudia Otto ausschließlich im deutschsprachigen Raum. Viele der Destinationen kennt sie selber, andere schnappt sie im Freundeskreis oder aus Reisereportagen auf. Bei allem versucht sie, hier und da vom Standardprogramm der Busunternehmen abzuweichen. „Ich mag es, in meiner Reiseplanung immer ein besonderes Schmankerl einzubauen. Das kann ein Ort sein, der abseits allgemeiner Touristenpfade liegt oder eine Sehenswürdigkeit, die nicht in jedem Reiseführer steht“, betont sie. Einmal ist sie so auf eine kleine familiengeführte Schnapsbrennerei aufmerksam geworden und konnte die Mitreisenden in die Kunst des Schnapsbrennens einweisen.

Von der Reiseidee bis zur Durchführung plant sie meist mit einem Jahr Vorlauf. Ihr ist es wichtig, die Hotels sorgsam auszuwählen und die Termine rechtzeitig mit dem Busunternehmen, auf das sie nun schon viele Jahre baut, abzusprechen. Stadtführungen und andere Programmpunkte plant sie ebenfalls im Vorfeld. Am Ende jeder Planung steht ein abwechslungsreiches Programm.

Trotz akribischer Vorbereitung ist ihr Improvisationstalent auf jeder Reise gefragt. „Das Wetter und andere Unwägbarkeiten erfordern nun einmal spontanes und flexibles Handeln“, sagt sie mit einem Lächeln. Denn auch das kann sie nicht aus der Ruhe bringen. Ihr ist es wichtig, dass alle eine gute Zeit haben. Mit den Jahren haben sich Freundschaften über die Fahrten hinaus entwickelt. Das sieht Claudia Otto gerne. Denn für sie gehen damit wesentliche Reiseziele, egal an welchen Ort die Gruppe fährt, in Erfüllung: Vernetzung und Zusammenhalt.

Unterstützung der Reiseangebote

Was sie sich für die Zukunft der komba Reisen wünscht? „Ich freue mich über die Unterstützung der Orts- und Kreisverbände, dieses Angebot noch stärker zu verbreiten. Und auf viele interessierte Mitreisende“, sagt Claudia Otto. Für eine bessere Planung empfiehlt sie allen Interessierten sich frühzeitig anzumelden.

Wer über die Reisen informiert werden möchte, kann sich in den Verteiler aufnehmen lassen: claudia.otto[at]gmx-topmail.de

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Walter-Scheel-Platz 3
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