02.03.2018 / komba gewerkschaft nrw

„Charité des Rheins?!" komba nrw fordert solide Faktenlage

© parentingupstream/pixabay.com
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Auf einer Betriebsversammlung der städtischen Kliniken in Köln gab es am Donnerstag (1. März 2018) seitens der Politik Auskünfte zu einem Verbund mit der Uniklinik. Die komba nrw kritisierte die mangelnde Transparenz zulasten der Beschäftigten.

„Von vorneherein irgendwelche Handlungsoptionen auszuschließen, ist aufgrund der schwierigen Finanzlage der städtischen Krankenhäuser nicht zielführend. Was aber ebenso wenig funktioniert, ist eine Diskussion über mögliche strategische Partnerschaften zu führen bevor nicht schonungslos alle Fakten auf dem Tisch liegen“, kritisiert Andreas Hemsing, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, die bisherige Vorgehensweise der Stadt.

Was der komba nrw daran besonders missfällt, ist die mangelnde Transparenz gegenüber Betriebsrat und Beschäftigten. Aus der Presse mussten sie von möglichen Verbundplänen erfahren. „Die Kolleginnen und Kollegen sind verunsichert. Sie sind es, die den Klinikbetrieb trotz Personalmangel und Überlastung seit Jahren aufrechterhalten. Sie dürfen nicht zum Spielball einer, wie auch immer gestalteten, finanziellen Sanierung der städtischen Kliniken werden. Sie verdienen Klarheit“, macht Hemsing deutlich.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte bei der Betriebsversammlung Gelegenheit, mit der Gerüchteküche aufzuräumen. Sie verwies auf eine Prüfung der Verbundpläne und bekannte sich zu den Beschäftigten. Diesem Lippenbekenntnis müssen aus Sicht der komba nrw jedoch Taten folgen.

Es kann erst eine Bewertung darüber erfolgen, wie es mit den städtischen Kliniken weitergeht, wenn alle Fakten und Kosten-Nutzen geklärt sind. Klar ist, diese darf nicht zulasten der Kommunalbeschäftigten ausfallen. „Alles was kommt, muss die Wahrung der Besitzstände für die Belegschaft einschließen“, sagt Hemsing. Die komba nrw fordert die aktive Einbindung des Betriebsrates und der Beschäftigten in alle Prozesse und richtete ein klares Dialogangebot an Klinikleitung und Oberbürgermeisterin Reker.

Pressemitteilung der komba gewerkschaft nrw "Charité des Rheins?!" komba nrw fordert solide Faktenlage" als pdf-Download

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